Biomasseprojekt Costa Rica
Saubere Energie und Sauberes Wasser
Projekt-Eckpunkte
- 20‘000 Tonnen CO2-Reduktionspotential
- Verwertung von regional vorhandenen biogenen Ressourcen
- Produktionskreislauf wird geschlossen mit erneuerbarem Strom: Aus biogenen Ressourcen wird Energie für die fortlaufende Produktion
- Keine Verschmutzung mehr durch Abwässer und somit bessere Wasserqualität im Wildbach des Tales
- Produktion von natürlichem Dünger
- Geruchsreduktion für die Anrainer
Ziel des Projektes
Das Ziel des Projektes ist die Reduktion der Treibhausgas-emissionen einer Schweinefarm, durch die Verwertung des anfallenden Methans in den tierischen Abfällen (Gülle) zur Gewinnung von erneuerbarer Energie und Verbesserung des Abwassermanagements.
Projektbeschreibung
Die in Costa Rica konventionell angewandte Abwasser-behandlung von Tierhaltungen produziert enorme Mengen des Treibhausgases Methan. Wird das Methangas eingefangen, kann ökologisch sinnvoll Strom produziert werden.
Bisher erfolgte die Abwasserbehandlung in anaeroben, offenen Lagunen, diese werden jetzt durch geschlossene Biogasreaktoren ersetzt. Mit dem gewonnenen Biogas werden Wärmelampen für die Schweine und mit Gas betriebene Generatoren betrieben. Ein Grossteil der so produzierten elektrischen Energie wird auf dem Hof verwendet. Die Abwärme der Generatoren wird für die Dampfproduktion für das betriebseigene Schlachthaus eingesetzt und ersetzt so alte, ineffiziente Schwerölheizkessel. Neben der Reduktion von Treibhausgasen bringt diese Vorgehensweise folgende ökonomische, ökologische und sozialen Vorteile:
Projektname
PASA – Biogasprojekt
Projekttyp
Biomassevergasung
Standort
Costa Rica
Emissionreduktionspotential
20'000 Tonnen pro Jahr
Projektstatus
Initiierung (Phase II)
Projektpartner
Eigenprojekt von Compensate mit Projektpartner vor Ort
